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PCI Bauprodukte AG
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PCI Carrament®
in 2 Varianten

Mittelbett- und Ansetzmörtel für Naturstein- und Feinsteinzeugbeläge

Artikelnummer: 1139

Anwendungsbereiche

  • Für innen und außen.
  • Für Wand und Boden.
  • Zum Verlegen von Naturwerksteinplatten (auch Bahnenware).
  • Zum Verlegen von großformatien Feinsteinzeugplatten.
  • Zum Ausgleichen unebener Untergründe vor der Verlegung.
  • PCI Carrament grau auch zur Verlegung von Kanalklinkern in Abwasserbauwerken.
  • An Treppen und Haussockeln, im Wohnbereich, auf elektrischen Fußbodenheizungen, Heizestrichen, Balkonen und Terrassen, in Hallen, Räumen und auf Gängen von Industriegebäuden, Märkten, Anstalts-, Dienstleistungs- und Verwaltungsgebäuden.

Bitte beachten Sie

  • PCI Carrament nicht bei Untergrundtemperaturen unter + 5 °C und über + 25 °C oder bei starker Sonnen- und Windeinwirkung verarbeiten.
  • Bei saugfähigen Untergründen verkürzt sich die klebeoffene Zeit (Empfehlung: Grundieren mit PCI Gisogrund, 1 : 1 mit Wasser verdünnt).
  • Bei hohen Schichtdicken kann die Anmachwassermenge bei PCI Carrament reduziert werden; dies verkürzt jedoch die klebeoffene Zeit.
  • Bei großflächiger Bodenverlegung von Naturwerksteinplatten mit Mörtelbettdicken ab 15 mm empfiehlt sich die Verlegung im vorgezogenen Mörtelbett unter Verwendung eines Verlegemörtels aus geeigneten Sanden und den Estrich-Schnellzementen PCI Novoment Z1 bzw. PCI Novoment Z3 in Kombination mit der Naturwerkstein-Haftbrücke PCI Carrahaft.
  • Bei Verlegung von Fensterbänken in der Batzenmethode ist auf der Rückseite der Naturwerksteinplatte mit PCI Carrament eine vollflächige Kontaktschicht aufzuziehen.
  • Bei der Verlegung von Naturwerksteinbelägen auf hydraulisch erhärtenden Untergründen, die noch nicht das vorgeschriebene Mindestalter bzw. die vorgeschriebene Restfeuchtigkeit besitzen, bitte die technische Beratung der PCI Augsburg GmbH anfordern: Service-Rufnummer +49 (8 21) 59 01-171.
  • Bei der Verlegung von Naturwerksteinen, die bei Wasseraufnahme eine starke Verschüsselung aufweisen, z. B. Schiefer oder Serpentinite, ist die anwendungstechnische Beratung der PCI Augsburg GmbH anzufordern.
  • Stark saugende chinesische Granite (z. B. Padang) neigen zu irreversiblen Verfärbungen; deshalb empfiehlt es sich, in diesem Fall einen Vorversuch durchzuführen.
  • Bereits anziehenden PCI Carrament-Mörtel nicht mit Wasser verdünnen oder mit Trockenpulver mischen. PCI Carrament innerhalb von ca. 60 Minuten (bei + 20 °C) nach dem Mischen verarbeiten.
  • Die nahezu hohlraumfreie Bettung der Platten setzt eine genügend große Kleberbettdicke und die Einhaltung des entsprechenden Mischungsverhältnisses voraus. Die Größe der Zahnkelle ist dabei vom Plattenformat und den Unebenheiten des Untergrundes abhängig (Probeverlegung).
  • Beim Verfugen von Naturwerksteinen die Produktinformationen der entsprechenden Fugenmörtel bzw. Dichtstoffe beachten.
  • PCI Carrament grau ist geeignet zur Verlegung von Kanalklinkern in Abwasserbauwerken.
  • Geeignete Werkzeuge können bezogen werden z. B. bei
    Collomix GmbH
    Horchstraße 2
    85080 Gaimersheim
    www.collomix.de
  • Werkzeuge und Mischgefäße sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen, im angetrockneten Zustand nur mechanisches Abschaben möglich.
  • Lagerfähigkeit: mind. 9 Monate (PCI Carrament weiß) bzw. 9 Monate (PCI Carrament grau); trocken, nicht dauerhaft über + 30 °C lagern.

Verfugung

Von 1 bis 8 mm Fugenbreite:

  • PCI Carrafug

Sonderfall

Kunststoffvergütete Verfugung für polierte Naturwerksteine mit:

  • PCI Flexfug von 2 bis 10 mm Fugenbreite (Ausnahme Farbton sandgrau: 3 bis 15 mm)
  • PCI Rapidfug von 1 bis 10 mm Fugenbreite

Bei verfärbungsunempfindlichen Naturwerksteinen können (gegebenfalls PCI-Beratung anfordern) auch folgende PCI-Fugenmörtel eingesetzt werden:

  • von 2 bis 8 mm Fugenbreite:
    PCI FT Fugengrau
    PCI FT Fugenweiß
  • von 5 bis 20 mm Fugenbreite:
    PCI FT Fugenbreit

Elastische Fugen
Eckfugen (Boden/Wand, Wand/Wand, Wand/Decke) und Anschlussfugen (Einbauteile/Plattenbelag, Holz/ Plattenbelag) elastisch mit PCI Carraferm ausbilden.

 

Produkteigenschaften

  • Plastisch geschmeidiger Verlegemörtel, der Mittelbettmörtel wird nur mit einer ausreichend großen Zahnkelle (Mittelbettkelle) verteilt.
  • Verformungsfähig, gleicht Temperaturschwankungen und Untergrundspannungen aus.
  • Haftet ohne Vornässen oder Grundieren auf Beton, Zementestrich und Zementputz.
  • Effektive kristalline Wasserbindung, daher besonders geeignet für großformatige Keramikplatten
  • Schwundarm, auch bei großen Mörtelbettdicken (bis 4 cm) entstehen keine Schwundspannungen zwischen PCI Carrament und der Naturwerksteinplatte.
  • Dauernassfest und frostbeständig, universell innen und außen, an Wand und Boden einsetzbar.
  • Schnell abbindend, reduziert die Durchfeuchtung der Verlegeware bei der Verarbeitung und beugt so Ausblühungen vor.
  • Schnell härtend, bereits nach ca. 6 Stunden begehbar und verfugbar sowie nach ca. 1 Tag voll belastbar.
  • Bei PCI Carrament weiß kein Durchscheinen des Kleberbetts bei weißem Marmor, wenn im kombinierten Verfahren (Buttering-Floating) verlegt wird.
  • PCI Carrament erfüllt die Klassifizierung C2F nach DIN EN 12004.
    Alle Prüfzeugnisse
    sind abrufbar unter www.pci-augsburg.de.

Untergrundvorbehandlung

  • Mindestalter des Untergrunds:
    – PCI Novoment Z1 oder PCI Novoment M1-plus-Estrich 24 Stunden
    – PCI Novoment Z3 oder PCI Novoment M3-plus-Estrich 3 Tage
    – Zementestrich 28 Tage
    – Beton 3 Monate
    Der Untergrund muss trocken, öl-, staubfrei und tragfähig sein. Stark saugende Zementuntergründe mit PCI Gisogrund, 1 : 1 mit Wasser verdünnt, grundieren. Angeschliffene Anhydrit- bzw. Gips-Fließestriche und Gussasphaltestriche im Innenbereich mit unverdünntem PCI Gisogrund grundieren. Bei zeitbedrängten Arbeiten zementäre und gipshaltige Untergründe mit PCI Gisogrund Rapid grundieren. Grundierung trocknen lassen. Zementestriche dürfen nicht mehr als 4 %, Anhydritestriche nicht mehr als 0,5 % Restfeuchtigkeitsgehalt aufweisen.

Hinweise zur sicheren Verwendung

PCI Carrament enthält Zement:

Verursacht schwere Augenschäden. Verursacht Hautreizungen. 

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Schutzhandschuhe (z. B. nitrilgetränkte Baumwollhandschuhe) und Augen-/Gesichtsschutz tragen. Bei Kontakt mit den Augen: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe hinzuziehen. Bei Kontakt mit der Haut: Mit viel Wasser und Seife waschen und anschließend mit pflegender Hautcreme (pH-Wert ca. 5,5) eincremen. Bei Hautreizung: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen. Das Produkt ist nicht brennbar. Deshalb sind keine besonderen Brandschutzmaßnahmen erforderlich. Wassergefährdungsklasse: 1 (Selbsteinstufung).

Auskunftgebende Abteilung: Produktsicherheit /Umweltreferat (zum Arbeits- und Umweltschutz) Tel.: 08 21/ 59 01- 380/-525  PCI-Notfall-Bereitschaft: Tel.: +49 180 2273-112

Giscode: ZP 1

Weitere Informationen können dem PCI-Sicherheitsdatenblatt entnommen werden.

Verarbeitung von PCI Carrament

  • (1) Anmachwassermenge (siehe Tabelle "Daten zur Verarbeitung/Technische Daten") in ein sauberes Arbeitsgefäß geben. Anschließend PCI Carrament zugeben und mit einem geeigneten Rühr- oder Mischwerkzeug (z. B. von Firma Collomix) als Aufsatz auf eine Bohrmaschine zu einem plastischen, knollenfreien Mörtel anrühren.
  • (2) Nach einer Reifezeit von ca. 3 Minuten nochmals kurz aufrühren.
  • (3) Verlegen von Naturwerksteinplatten
  • (3.1) Mittelbettverfahren
    PCI Carrament abschnittweise auf den Untergrund aufbringen. Kontaktschicht aufziehen. Mit einer Mittelbettkelle oder einer anderen geeigneten Zahnkelle – die eine weitestgehend vollsatte Verlegung ermöglicht – so viel Mörtel verteilen, wie innerhalb der klebeoffenen Zeit mit Naturwerkstein belegt werden kann. Prüfung der klebeoffenen Zeit mit Fingerkuppentest. Platten mit leicht schiebender Bewegung einlegen, um eine weitestgehend vollsatte Bettung zu erzielen.
  • (3.2) Ansetzverfahren
    PCI Carrament kann auch zum Ansetzen großformatiger Naturwerksteinplatten an Wänden verwendet werden (wie z. B.Treppenstöße, Naturwerksteinsockel). Hierzu mit Mittelbettkelle oder Spachtel sowohl auf den Verlegeuntergrund wie auch auf die Plattenrückseite PCI Carrament in der gewünschten Stärke aufbringen. Die Naturwerksteinplatte eindrücken, ausrichten und gegebenenfalls aufkeilen. Darauf achten, dass nur so viel Mörtel aufgebracht wird, wie innerhalb der klebeoffenen Zeit mit Platten belegt werden kann. Prüfung der klebeoffenen Zeit mit Fingerkuppentest. Das Aufbringen von PCI Carrament auf die Plattenrückseite verhindert ein Durchscheinen der Stege des Kleberbetts und ermöglicht eine weitestgehend hohlraumfreie Verlegung.

BASFNumber
55252329
Materialbasis
Zementmörtelmischung mit Additiven. Enthält weder Asbest noch anderweitige Mineralfasern. Kein gesundheitsschädlicher silikogener Quarz-Feinstaub bei der Verarbeitung
Farbe
weiß
Verarbeitungstemperatur
+ 5 °C bis + 25 °C (Untergrundtemperatur)
PCI Carrament grau
mind. 9 Monate; trocken, nicht dauerhaft über + 30 °C lagern
verwendete Zahnung
Verbrauch/m2
PCI Carrament weiß
mind. 9 Monate; trocken, nicht dauerhaft über + 30 °C lagern
Reifezeit
ca. 3 Minuten
Kleberbettdicke
5 bis 40 mm
Temperaturbeständigkeit
– 30 °C bis + 80 °C
EMI Code
EC 1 PLUS R
Lieferform
PCI Carrament weiß 25-kg-Kraftpapiersack mit Polyethyleneinlage Art.-Nr./EAN-Prüfz. 1139/3 PCI Carrament grau 25-kg-Kraftpapiersack mit Polyethyleneinlage Art.-Nr./EAN-Prüfz. 3342/5
Menge
25
Gewicht
25 kg
Paketgewicht
1.050 kg
Paket pro Platte
42
Versandart
25-kg-Sack
Paket
Sack
iPaket
7
EAN
4083200011393

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